Mit der Verwendung von Cookies optimieren wir die Angebote unserer Webseite für Sie. Wenn Sie die Seite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung zu. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. mehr

MVV Netze

EEG-Umlage für Stromerzeugungsanlagen

EEG-Umlagepflicht

Wann gilt die EEG-Umlagepflicht auf selbst erzeugten Strom?

Die Betreiber von Stromerzeugungsanlagen sind nach dem EEG verpflichtet, die EEG-Umlage auf selbst erzeugten Strom zu zahlen. Uns als Verteilnetzbetreiber obliegt es, die EEG-Umlage für den in Ihrer Stromerzeugungsanlage erzeugten und von Ihnen im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang ohne Netzdurchleitung selbst verbrauchten Strom ("Eigenversorgung") einzuziehen und diese Zahlungen an den Übertragungsnetzbetreiber weiterzuleiten.

Für Anlagen, aus denen ganz oder teilweise dritte Personen beliefert werden und für Anlagen an Abnahmestellen, an denen die EEG-Umlage nach der besonderen Ausgleichsregelung nach den §§ 63 oder § 103 EEG begrenzt ist, sind direkt die Übertragungsnetzbetreiber für die Erhebung der EEG-Umlage verantwortlich. Dies gilt bspw. für stromkostenintensive Unternehmen oder Schienenbahnen. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an den für Sie zuständigen Übertragungsnetzbetreiber.

Für unsere Konzessionsgebiete Mannheim, Ilvesheim, Ketsch und Neu-Edingen ist dies:

TRANSNET BW GMBH

Pariser Platz
Osloer Str. 15 - 17
70173 Stuttgart
Telefon: +49 711 21 85 80
E-Mail: info@transnetbw.de
Internet: www.transnetbw.de

Grundsatz der EEG-Umlagepflicht in voller Höhe

Die Eigenversorgung mit Strom unterliegt grundsätzlich gemäß § 61 Abs. 1 EEG der EEG-Umlage in voller Höhe. Die EEG-Umlagepflicht kann sich aber aufgrund von § 61 Abs. 2 EEG verringern oder sogar ganz entfallen.

Für Bestandsanlagen und der Selbstversorgung aus EEG- oder hocheffizienten KWK-Anlagen ergeben sich Ausnahmen. In diesen Fällen zahlen Sie nur eine verringerte EEG-Umlage, die bei 30 Prozent im Jahr 2014 und 2015, 35 Prozent für 2016 und 40 Prozent ab dem Jahr 2017 liegt. Bei Anlagen mit einer installierten Leistung von maximal 10 Kilowatt, sind höchstens 10.000 Kilowattstunden selbstverbrauchtem Strom pro Kalenderjahr von der EEG-Umlage ausgenommen.

Mitteilungspflichten des Eigenversorgers gegenüber MVV Netze

Für die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Erhebung und Abwicklung der EEG-Umlage auch auf selbst erzeugten Strom sind Sie als Eigenversorger nach § 74a Abs. 1 und 2 EEG selbst zur aktiven Mitwirkung verpflichtet:

Bitte stellen Sie uns am besten unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 28. Februar alle Angaben zur Verfügung, die für die Endabrechnung der EEG-Umlage auf den selbst verbrauchten Strom des Vorjahres erforderlich sind. Eine Meldung ist insbesondere dann erforderlich, wenn sich relevante Änderungen ergeben haben.

Keine Meldepflicht besteht, wenn uns die erforderlichen Informationen bereits vorliegen oder wenn die installierte Leistung der Photovoltaikanlage 7 kWp nicht überschreitet (andere Stromerzeugungsanlagen: 1 kW).

Um Ihrer Mitteilungspflicht gegenüber der MVV Netze nachzukommen, lassen Sie uns bitte die folgende Erklärung zur EEG-Umlage ausgefüllt und unterschrieben zukommen:

Per Fax: + 49 621 290 2994
Per E-Mail: einspeiser@mvv-netze.de
Per Post: MVV Netze GmbH, Team Einspeiser, Luisenring 49, 68159 Mannheim

Bitte beachten Sie, dass eine eventuelle Inanspruchnahme der verringerten EEG-Umlage nur unter der Voraussetzung möglich ist, dass Sie fristgemäß Ihren Mitteilungspflichten nachkommen. Andernfalls steigt die zu zahlende EEG-Umlage auf 100 Prozent.


Sämtliche Strommengen, auf welche die EEG-Umlage anfällt, müssen gem. § 61h Abs. 1 EEG mit geeichten Messeinrichtungen erfasst werden. Neben dem Einspeisezähler ist dann folglich eine zusätzliche Erzeugungsmessung notwendig.

Weiterführende Informationen finden Sie im Leitfaden zur Eigenversorgung der Bundesnetzagentur.


Sie haben noch Fragen zur EEG-Umlagepflicht? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Kontaktieren Sie uns.

Team Einspeiser MVV Netze

Telefon: +49 621 290 2662
einspeiser@mvv-netze.de